Westtürkei; Paulus und die Apokalypse

Westtürkei; Paulus und die Apokalypse

Westtürkei; Paulus und die Apokalypse

Westtürkei; Paulus und die Apokalypse

Pilger sind Wanderer zwischen den Welten. Sie verlassen für einige Zeit ihre gewohnte Welt und tauchen in eine andere Welt ein – sie begegnen sich selbst in einer neuen Weise, sie begegnen anderen, die mit ihnen unterwegs sind und sie begegnen Gott, der in jedem einzelnen Menschen wohnt und sich im Miteinander der Menschen zeigt. Wer auf Pilgerfahrt geht, der verbindet Welten, wie Brücken verschiedene Ufer verbinden.

Troja

Westtürkei; Paulus und die Apokalypse

1. Tag Willkommen in der Türkei
„Ich bin das Alpha und das Omega“ (Offb 1,8)
Flug vom Heimatflughafen nach Izmir. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Thales-Tour Reiseführer am Flughafen. Fahrt nach Kusadasi. Zimmerbezug im gebuchten Hotel für drei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag Das Wirken des Apostels Paulus in der Stadt der Artemis
„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt“ (Offb 2,7)
Fahrt durch das Mäander-Tal weiter bis nach Selcuk. Umfangreiche Besichtigung des hellenistisch-römischen Ephesus. Mit Lukasgrab, Agorai, öffentlichen Gebäuden, Celsus-Bibliothek, Hanghäuser, Marmor- und Kuretenstraße, Gymnasion; Theater, in dem sich die Silberschmiede gegen Paulus versammelt hatten (Apg 19). Besuch der Marienkirche, in der im Jahr 431 n.Chr. das dritte ökumenische Konzil stattfand. In dieser Stadt hatte der Apostel Paulus die christliche Lehre verkündet und viele Anhänger gefunden. Stätte des einst als Weltwunder gefeierten Artemistempels befindet sich in unmittelbarer Nähe. Anschließend Gang über den Ayasoluk-Hügel zur Johanneskirche. Die Johannesbasilika war im 6. Jahrhundert von Kaiser Justinian I. über dem vermuteten Grab des heiligen Johannes errichtet. Die Basilika war eine der größten Sakralbauten des Byzantinischen Reiches. Danach Auffahrt zum Wallfahrtsheiligtum Meryem Ana, dem Sterbeort Mariens auf den Berg Aladag, den die Griechen Berg Solmissos nennen und Gang zum „Haus Mariens“. Im Anschluss Im Anschluss Rückfahrt nach Kusadasi. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

3. Tag Abschiedsrede des Paulus in Milet
“Das Wasser des Lebens, klar wie Kristall, geht vom Thron Gottes und des Lammes aus” (Offb 22,1).
Fahrt durch das fruchtbare Tal des großen Mäander-Flusses, vorbei an endlosen Feigen- und Zitrusplantagen bis nach Milet, dem Ort der Abschiedsrede des Paulus vor den Ältesten aus Ephesus (Apg. 20, 17-35): Die antike Stadt Milet war einst Heimat berühmter Persönlichkeiten und die Wiege abendländischer Philosophie. Hier wirkte Thales von Milet, sowie Hippodamos und viele andere: Theater, Marktviertel mit Delphinion, Faustina-Thermen. Weiterfahrt zur antiken Orakelstätte Didyma, deren Apollontempel eines der eindrucksvollsten Bauwerke der Westküste war. Im Anschluss Im Anschluss Rückfahrt nach Kusadasi. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

4. Tag Laodizea und Naturwunder Pamukkale
„Siehe! Ich stehe an der Tür und klopfe an“ (Offb 3,20)
Fahrt durch das Mäander-Tal bis zur Ruinenstadt Laodizea, das durch Antiochos II
nach seiner Gemahlin benannt wurde. Einer der sieben ältesten christlichen Gemeinden Kleinasiens (Kolosserbrief von Paulus); Der Ort war zu byzantinischer Zeit Bischofssitz. Besichtigung und Gelegenheit für eine kurze Andacht(oder Eucharistiefeier) in den Ruinen des Theaters (Off. 3, 14-22) (Kol. 2, 1; 4, 13- 16). Anschließend kurze Fahrt nach Pamukkale. Die versteinerten, weißen Kalksinterterrassen von Pamukkale sind ein einzigartiges Naturwunder. Das Wasser der heißen Quellen dieser Gegend, in dem kalkreiche Salze enthalten sind, fließt bereits seit ca. 8000 Jahren vom Plateau hinab und hat fantastische Stalaktiten und
Becken geformt. Zu Recht wurde Pamukkale von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Fahrt zur nahe gelegenen antiken Stadt Hierapolis und Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit Thermen, Theater, Plutonium, Arkadenstraße, Nekropolen, byzantinischer Kirche und dem Märtyrergrab des heiligen Philippus. Im Anschluss gemeinsamer Besuch der Kalksinterterrassen und Zeit zur freien Verfügung.
Zimmerbezug in einem Thermal-Hotel für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag Philadelphia, Sardes und Smyrna
„Ich kenne deine Werke. Dem Namen nach lebst du, aber du bist tot“ (Offb 3,1). Fahrt nach Philadelphia, „die Stadt der brüderlichen Liebe“. In der Offenbarung zählt
Philadelphia zu einer kleinen Gemeinde, die aber „treu und stark“ ist (Offb. 3,7-13). Nach der Besichtigung der Basilika Weiterfahrt zur antiken Stadt Sardes, der Hauptstadt des Lydischen Reiches und Residenz des legendären Königs Krösus, dessen Reichtum sprichwörtlich war. Das fünfte Sendschreiben in der Offenbarung ist an die Gemeinde in Sardes gerichtet (Offb. 3,1-6). Besichtigung der Synagoge, des Gymnasiums und des Artemistempels, mit Gelegenheit für eine besinnliche Betrachtung in der Nähe, und der neuen Ausgrabungen. Anschließend Fahrt nach Izmir, dem antiken Smyrna (Offb. 2,8-11). Ihre Christen gehörten zu den sieben ersten Gemeinden Kleinasiens, die Johannes in der Offenbarung anschreibt und grüßt. Nach einer Stadtrundfahrt Besuch der Kirche des heiligen Polykarp von Smyrna(evtl. Eucharistiefeier). Danach Weiterfahrt nach Dikili. Zimmerbezug im gebuchten Hotel für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag Assos & Homers Troja
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde“ (Offb 21,1).
Fahrt über Edremit zum Zentrum von Behramkale. Hier Aufstieg nach Assos (Apg. 20,13). Diese Stadt hat mit ihrer grandiosen Stadtbefestigung, dem archaischen, einzigen der Athena geweihten Tempel, den Ruinen der Agora und ihren osmanischen Monumenten viele Zeugnisse ihrer bedeutenden Geschichtsepochen bewahrt. An der Akropolis, mit dem einzigen dorischen Tempel Kleinasiens, hat man ein unvergessliches Panorama. Nach der Besichtigung kurze gemeinsame Wanderung auf der antiken Straße, die einst schon Apostel Paulus während seiner Missionsreise begangen hat. Im Anschluss Weiterfahrt nach Alexandria Troas. Besuch des ehemaligen Hafens der Stadt. Durch diesen Hafen wirkte in der Antike Troas als Tor nach Europa und Apostel Paulus wählte von hier aus die kurze und sichere Schiffsreise nach Neapolis und Kavala (Griechenland). Reste der Stadtmauern, des Theaters und des Stadions können einen Eindruck über die einstige Größe und Bedeutung der Stadt geben(evtl. Gottesdienst in den Ruinen von Troas). Weiterfahrt zur Nachbarstadt nach Troja (UNESCO-Weltkulturerbe), das durch Homers Ilias berühmt wurde. Besichtigung, der sagenumwobenen Stadt, wo Heinrich Schliemann als erster mit Ausgrabungen begonnen hat. Bei den bisherigen Ausgrabungen wurden 9 Hauptbebauungsschichten festgestellt. Die erhaltenen Mauer- und Torruinen zeugen von einer wohlhabenden Burg. Nach der ausführlichen Besichtigung Anschließend Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

7. Tag Pergamon; eine Metropole der Antike
„Ich weiss, wo du wohnst, nämlich da, wo der Thron des Satans ist“ (Offb 2,13).
Nach dem Frühstück Fahrt nach Bergama, dem früheren Pergamon, wo sich eine der sieben Kirchen der Apokalypse befand und Hauptstadt des Pergamenischen Reiches, das, um 280 v. Chr. von Philetairos gegründet, unter König Eumenes II. eines der mächtigsten Reiche Kleinasiens war. Besichtigungen: Akropolis mit Resten der Königspaläste, Tempel und Bibliothek, hellenistisches Theater, Fundament des Zeusaltars, Rote Halle und Kultbezirk des Heilgottes Asklepios. Anschließend Weiterfahrt nach Akhisar, dem alten Thyatira, einem Ort der Apokalypse (Offb. 2,18-29). Besuch des Areals mit den antiken Funden. Danach Fahrt nach Izmir und Zimmerbezug im gebuchten Hotel für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag Abschiedstag
“Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut, und doch bist du reich” (Offb 2,9)
Nach dem Frühstück heißt es Abschied-Nehmen. Gemeinsamer Bustransfer zum Flughafen von Izmir und Rückflug.

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