Wandern in Kappadokien

Wandern in Kappadokien

Wandern in Kappadokien

Wandern in Kappadokien

Kappadokien ist ein Weltwunder der Natur – die surreale Tufflandschaft mit ihren bizarren Felsgebilden, unterirdischen Städten und Höhlenkirchen ist einzigartig und beeindruckt mit ihrem kulturgeschichtlichen Erbe. Der Mensch formte die Landschaft im Einklang mit der Natur: Erste Wohnstätten wurden bereits vor Jahrtausenden in den weichen Tuff gehöhlt. Die frühen Christen, später die Byzantiner, fügten Felsenklöster und -kapellen hinzu und schmückten sie mit herrlichen Fresken. Bei den unvergesslichen Wanderungen werden Sie diese atemberaubende Landschaft kennenlernen und die Möglichkeit haben mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen…

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 Antalya - Altstadt

Wandern in Kappadokien

1. Tag Willkommen in der Türkei
Flug vom Heimatflughafen nach Antalya. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Thales-Tour Reiseführer am Flughafen. Bustransfer zum Hotel. Zimmerbezug im ausgewählten Hotel für eine Nacht, Abendessen und Übernachtung.

2. Tag Stadt der tanzenden Derwische; Konya
Fahrt durch eine abwechslungsreiche Landschaft vom Taurusgebirge nach Konya. Als Hauptstadt des Reiches Rum-Seldschuken hat Konya im 13.Jh. n. Chr. seine größte Bedeutung erlangt. Der Apostel Paulus und der hl. Barnabas besuchten die Stadt Ikonium um 50 n. Chr. Gemeinsamer Besuch im Kloster der Tanzenden Derwische (Mevlana-Museum). Der Mystiker kam am Anfang des 13.Jh. nach Konya, während der höchsten Blütezeit der Stadt. Nach der Besichtigung Fahrt über die anatolische Hochebene bis nach Kappadokien. Zimmerbezug für vier Nächte. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

3. Tag UNESCO-Weltkulturerbe Kappadokien
Kappadokien entwickelte sich im 3./4. Jh. zum Zentrum christlicher Theologie. Mehrere bedeutende Kirchenlehrer der orthodoxen christlichen Kirche stammten aus Kappadokien: Basileios der Große, sein jüngerer Bruder Gregor von Nyssa sowie Gregor von Nazianz.
Besichtigung des großen Openair Museum Göreme, bekannt für seine gut erhaltenen zahlreichen Höhlenkirchen und deren biblischen Malereien. Im Anschluss Wanderung (ca. 4. Std./ mittel ) vom Aussichtspunkt im Dorf Aktepe durch die besonders schönen Täler bei Kizil Cukur vorbei an einheimischen Dörfer bis zum Pasabag. Besonders berühmt ist dieser Ort mit seinen malerischen Pilzverwitterungskegeln, den sogenannten „Feenkaminen“ und oft mehrgipfeligen hohen Tuffkegeln. Danach Besuch der spektakulären Feenkamine im Develi Tal. Im Anschluss kurze Fahrt nach Ürgüp. Besuch des durch besonders schöne Herrenhäuser aus der osmanischen Zeit geprägten Zentrums der Stadt. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

4. Tag Wandern durch das Ihlara-Tal, dem „Grand Canyon der Türkei“
Fahrt an den Melendizbergen zur gemeinsamen Wanderung durch das Ihlara-Tal. Dieses Tal befindet sich in einer ca. 100 m tiefen und 15 km langen Schlucht. Die etwa 4-stündige Wanderung(mittel) in diesem Canyon, vorbei an zahlreichen mittelalterlichen Felsenkirchen, bildet einen weiteren Höhepunkt der Reise. Im Anschluss Fahrt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet zur Besichtigung der berühmten unterirdischen Stadt Derinkuyu. Eine 8-stöckige Stadt, die während Belagerungszeiten als Fluchtort für die frühen christlichen Gemeinden diente. Im Gebiet von Kappadokien befinden sich etwa 500 solcher unterirdischen Städte, die z.T. mit einem Tunnelsystem untereinander verbunden sind. Anschließend Rückfahrt zum Zentrum von Kappadokien. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

5. Tag Felsenkirchen und Feenkamine
Eingebettet in die Weiten des zentralanatolischen Hochlandes, bietet diese Region eine Fülle großartiger Landschafts-und Kulturerlebnisse. Die faszinierende und fast märchenhaft anmutende Tuffkegellandschaft entstand im Laufe der Jahrtausende durch Erosion von vulkanischen Ablagerungen. Bedingt durch seine einzigartige Topographie wurde es schon vor Jahrtausenden ein sehr frühes Siedlungsgebiet der Menschheit.
Nach dem Frühstück beginnt eine angenehme Wanderung durch das Rosen-Tal bis zum bäuerlich geprägten Ort Cavusin(Gehzeit ca. 2 Std./ mittel). Hier Besuch der Felsenbasilika „St. Johannes der Täufer“. Diese Kirche ist vermutlich die älteste Kirche des Göremegebietes. Danach Fahrt nach Ortahisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen. Die Burg von Ortahisar diente sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Im Ort sind die charakteristischen Beispiele kappadokischer Profanarchitektur zu sehen. Eine weitere Besonderheit sind die in fast allen Abhängen der Täler eingehauenen Höhlen, die wegen ihrer kühlen Temperaturen für die in der Gegend geernteten Kartoffeln und Äpfel sowie für die aus Antalya kommenden Apfelsinen und Zitronen als Lagerräume dienen. Im Anschluss erfolgt eine angenehme Wanderung durch das Tauben-Tal (Gehzeit ca. 2 Std./ mittel). Aufstieg zum Uchisar Burg, von wo aus man einen herrlichen Blick auf das Göreme Tal werfen kann. Zum Abschluss Besuch der malerischen Töpferstadt Avanos. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

6. Tag Zurück in den Süden
Mit unvergesslichen Eindrücken verlassen Sie Kappadokien. Fahrt über Konya nach Antalya. Unterwegs Besuch der seldschukischen Karawanserei Sultanhanı, wo sich einst die wichtigsten Handelswege kreuzten und viele Händler eine sichere Unterkunft in dieser Hochebene fanden. Anschließend Fahrt durch das Taurusgebirge zurück in den Süden. Zimmerbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

7. Tag Zeit zur freien Verfügung
Der Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Frühstück, Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

8. Tag Heimreise
Heute heißt es Abschiednehmen von der Türkei. Transfer zum Flughafen von Antalya und Rückflug.

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