Begegnung mit einem alten Kulturland

Begegnung mit einem alten Kulturland

Begegnung mit einem alten Kulturland

Begegnung mit einem alten Kulturland

Begegnung mit einem alten Kulturland

Als historisches Durchgangsland hat diese Region viele Herrscher gesehen: Hattier, Hethiter, Phryger, Perser, Galater und Römer und besonders die Byzantiner, die Seldschuken und die Osmanen haben mit sehenswerten Monumenten dem Land ihren unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. In dessen einzigartiger Tufflandschaft rund um Göreme finden sich zahllose in den weichen Stein geschlagene und mit biblischen Motiven ausgemalte Kirchen aus byzantinischer Zeit. Diese gehören zum UNESCO-Welterbe.

2. GÜN Kappadokien

Kappadokien

Kappadokien-2

Derinkuyu Unterirdische Stadt

Hattuscha Löwentor

Ankara-Mausoleum

Ankara-Museum

Ankara Altstadt

Begegnung mit einem alten Kulturland

1. Tag Anreise nach Kayseri
Flug vom Heimatflughafen via Istanbul nach Kayseri. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Thales-Tour Reiseführer. Transfer zum Zentrum von Kappadokien. Die faszinierende und berühmte Tuffkegellandschaft wurde durch Erosion aus vulkanischen Ablagerungen modelliert. Zimmerbezug für vier Nächte. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

2.Tag UNESCO – Weltkulturerbe Kappadokien
Eingebettet in die Weiten des zentralanatolischen Hochlandes, bietet diese Region eine Fülle großartiger Landschafts- und Kulturerlebnisse. Die faszinierende und fast märchenhaft anmutende Tuffkegellandschaft entstand im Laufe der Jahrtausende. Bedingt durch seine einzigartige Topographie wurde es schon vor Jahrtausenden ein sehr frühes Siedlungsgebiet der Menschheit.
Besichtigung des großen Openair Museum Göreme, bekannt für seine gut erhaltenen zahlreichen Höhlenkirchen und deren biblischen Malereien(einschl. Karanlik-Kirche). Anschließend beginnt eine angenehme Wanderung durch das Rosen-Tal bis zum bäuerlich geprägten Ort Cavusin(Gehzeit ca. 2 Std.). Hier Besuch der Felsenbasilika „St. Johannes der Täufer“. Diese Kirche ist vermutlich die älteste Kirche des Göremegebietes. Danach Besuch der spektakulären Feenkamine in Pasabag und Develi Tal. Zum Abschluss kurze Wanderung (ca. 1 Std.) im Zelve-Tal mit Besichtigung einer Doppelkirche und einer Moschee. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

3. Tag Wandern durch das Ihlara-Tal, dem „Grand Canyon der Türkei“
Fahrt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet zur Besichtigung der berühmten unterirdischen Stadt Derinkuyu. Eine 8-stöckige Stadt, die während Belagerungszeiten als Fluchtort für die frühen christlichen Gemeinden diente. Im Gebiet von Kappadokien befinden sich etwa 500 solcher unterirdischen Städte, die z.T. mit einem Tunnelsystem untereinander verbunden sind. Weiterfahrt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet nach Ihlara. Wanderung ( ca. 2 Std./ mittel) durch die gewaltige Ihlara-Schlucht, der „Grand Canyon” Kappadokiens, in das Dorf Belisirma. Unterwegs Besichtigung einiger Felsenkirchen auf beiden Seiten des Flusses. Im Anschluss Rückfahrt zum Zentrum von Kappadokien. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.


4. Tag Durch Kappadokiens wunderschöne Täler

Fahrt nach Mustafapasa, das alte Sinasos und Rundgang durch das Zentrum, das viel von seinem osmanisch-griechischen Flair behalten hat. Besuch der Hagios Vassilios-Kirche. Weiterfahrt und Wanderung (ca. 1 Std. / mittel) durch das Soganli-Tal: In einem von hohen Felswänden umrahmten, schattig gelegenen kleinen Dorf werden zwei in den Fels gehauene Höhlenkirchen besichtigt. Danach Rückfahrt zum Zentrum von Kappadokien und Besuch von Ortahisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen. Die Burg von Ortahisar diente sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Im Ort sind die charakteristischen Beispiele kappadokischer Profanarchitektur zu sehen. Eine weitere Besonderheit sind die in fast allen Abhängen der Täler eingehauenen Höhlen, die wegen ihrer kühlen Temperaturen für die in der Gegend geernteten Kartoffeln und Äpfel sowie für die aus Antalya kommenden Apfelsinen und Zitronen als Lagerräume dienen. Im Anschluss Besuch der malerischen Töpferstadt Avanos. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

5. Tag Die Götter der Hethiter
Fahrt über Yozgat nach Hattuşa. Gemeinsame Besichtigung der hethitischen Stadt, die bis Ende 2000 v. Chr. als Hauptstadt des bedeutenden Reiches der Hethiter diente. Die Ruinen der berühmten Ausgrabungsstätte liegen auf 1.125m ü.d.M. und sind heute als Kulturdenkmal in der Weltkulturerbeliste der UNESCO vermerkt. Archäologisch belegt sind hier auch Darstellungen zur Weinherstellung aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. Zahlreiche entsprechende Funde machte man im gesamten Gebiet Ostanatoliens. Nach einer ausgiebigen Führung durch die Ausgrabungen Weiterfahrt zum benachbarten Felsenheiligtum Yazılıkaya, nordöstlich der Unterstadt Hattuşa. Die Kultstätte der Hethiter befindet sich heute unter freiem Himmel, eingerahmt von bis zu 12 m hohen, natürlichen Felswänden, in die faszinierende Götterreliefs eingemeißelt sind. Von ihnen erhielt der Ort auch seinen Namen: Yazılıkaya = „Inschriftfelsen“. Nach der Besichtigung des kleinen Museums in Bogazkale. Rückfahrt nach Yozgat und Zimmerbezug für eine Nacht. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

6. Tag Spuren der Hattier
Kurze Fahrt nach Alacahöyük. Besuch der berühmten Königsgräber aus der Zeit der Hattier. Die Hattier gehören zu den altkleinasiatschen Völkern und lebten bereits in Anatolien, als sich die Hethiter im östlichen Teil Zentralanatoliens niederließen. Im Anschluss Weiterfahrt nach Ankara, dem antiken Angora(Ancyra). Ursprünglich eine blühende phrygische Siedlung an der persischen Königsstraße. Die Stadt wurde von den Römern, Persern, Arabern, den Seldschukischen Türken und dem Osmanischen Reich erobert. 1923 wurde sie von Kemal Atatürk wegen ihrer Lage in Zentralanatolien und in bewusster Abgrenzung zur osmanischen Hauptstadt Istanbul zur neuen Hauptstadt des Landes bestimmt. Ankara ist heute ein wichtiges Wirtschaftszentrum, ist Universitätsstadt und Sitz der türkischen Regierung. Rundfahrt mit Besuch des Mausoleums von Atatürk, das Wahrzeichen der Stadt. Zimmerbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

7.Tag Der gordische Knoten & Hethiter-Museum
Fahrt über Polatli zur Ausgrabungsstätte von Gordion, der Stadt des legendären Königs Midas. Gordion war die Hauptstadt des phrygischen Reiches und der Ort, an dem Alexander der Große den „Gordischen Knoten“ durchgeschlagen hatte. Besuch des Tumulus Grabes der legendären Königs Midas. Eine Rekonstruktion der Grabkammer ist im Museum für anatolische Zivilisationen in Ankara zu sehen. Rückfahrt zum Zentrum von Ankara. Besuch der Zitadelle, mit schönen Beispielen der osmanischen Herrenhäuser. Im Anschluss ausführlicher Besuch des berühmten Archäologischen Museums von Ankara, welches mit seinen Exponaten einen Schwerpunkt auf die Zeit und das Leben der Hethiter setzt. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

8.Tag Rückreise
Nach dem Frühstück heißt es Abschied-Nehmen. Gemeinsamer Bustransfer zum Flughafen von Ankara und Rückflug.

Begegnung mit einem alten Kulturland

SR-04