Auf den Spuren des Apostels Paulus

Auf den Spuren des Apostels Paulus

Auf den Spuren des Apostels Paulus

Auf den Spuren des Apostels Paulus

Antiochien, Tarsus und Kappadokien waren für Jahrhunderte ein blühendes Zentrum christlicher Kultur. In Antiochien am Orontes wurden die Jünger zum ersten Mal Christen genannt. Tarsus hatte als Heimat des Apostels Paulus immer eine besondere Bedeutung. Die theologischen Arbeiten der drei großen Kappadokier (Basilius von Cäsarea, Gregor von Nyssa und Gregor von Nazianz) haben entscheidende Impulse für die Konzilsgeschichte geliefert.

5. GÜN Konya - Mevlana Museum

Antakya-Petrusgrotte

Antakya-Petrusgrotte (2)

Tarsus-Paulus-Brunnen

Ayatekla

Konya - Mevlana Museum

Kappadokien-2

Kappadokien

Göreme Karanlik-dunkle Kirche

Auf den Spuren des Apostels Paulus

1.Tag Anreise nach Antakya
Flug vom Heimatflughafen nach Antakya / oder Adana. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Thales-Tour Reiseführer am Flughafen. Transfer zum Zentrum von Antakya und Zimmerbezug im ausgewählten Hotel für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

2.Tag Antakya und die Christen am Samandag
Besichtigungen in Antakya, dem frühchristlichen Gemeindezentrum Antiochien am Orontes. Hier wurden die Jünger zum ersten Mal Christen genannt. Besuch des weltberühmten Mosaiken-Museums mit hervorragenden Beispielen der römischen Mosaikkunst. Fahrt zur Petrus Grotte, die als älteste uns bekannte Kirche gilt. Anschließend Fahrt nach Samandag und Besichtigung der ehemaligen Hafenstadt Seleuzia, wo Paulus seine „1. Missionsreise” begonnen hat. Besuch des Titus-Tunnels, mit einer Länge von 1300 m einer der größten römischen Tiefbauwerke. Nach Besuch der Felsengräber Rückfahrt nach Antakya und Besuch im „Friedensdorf“ von Schwester Barbara Kalasch. Gespräch über die dortigen Projekte und das Leben von Schwester Barbara. Abendessen und Übernachtung.
*Auf Wunsch kann in der katholischen Kirche von Antakya ein Gottesdienst gefeiert werden!

3.Tag Tarsus – Heimat des Apostels Paulus
Fahrt über den Belenpaß (664m) und vorbei am Schlachtfeld von Issos, wo im Jahre 333 v.Chr. Alexander der Große einen entscheidenden Sieg über den Perserkönig Dareios III. errungen hat, bis nach Tarsus, Heimat des Apostels Paulus. Besichtigung des als Cleopatra-Tor bezeichneten Stadttors, des Paulus-Brunnens und der Pauluskirche. Weitere Besichtigungen in Tarsus: Die ehemaligen Kirchen der Stadt, die Sophienkirche, heute die Ulu Moschee, diente als Ort der Beisetzung von Friedrich Barbarossa. Ebenso inmitten der Stadt liegt die Eski Moschee, die mit ihrem Baustil an ihre alte armenische Geschichte erinnert und dem Hl. Paulus geweiht war. Nach der Besichtigung Weiterfahrt nach Silifke und Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen im Hotel.
*Eventuelle Möglichkeit für einen Gottesdienst!

4.Tag Durch das Taurusgebirge nach Ikonium
Nach dem Frühstück Fahrt zur frühchristlichen Wallfahrtsstätte Ayathekla (Meriamlik), wo die hl. Thekla verehrt wurde. Nach der Besichtigung Fahrt durch viele einheimische Bergdörfer in das Tal des Göksu Nehri, in dem Kaiser Friedrich Barbarossa am 10. Juni 1.190 im Fluss (Saleph) ertrank. Besuch des Barbarossa-Denkmals, was im Jahre 1971 von der Deutschen Botschaft Ankara gestiftet wurde. Anschließend Fahrt in den Ausläufern der Karadag-Berge, zu den abseits gelegenen Überresten des byzantinischen Klosters Alahan. Die exponierte Lage auf einem Felsgrat in 1200 m. Höhe über dem Tal des Kalykadnos und der gute Zustand der Bauwerke machen Alahan zu einer der eindrucksvollsten Stätten Kleinasiens. Weiterfahrt nach Konya, dem Ikonium der Apostelgeschichte (13, 51-14, 5). Der Apostel Paulus und der Heilige Barnabas besuchten die Stadt um 50 n. Chr. Besichtigungen in Konya, als Hauptstadt des Reiches Rum-Seldschuken hat Konya im 13.Jh. n. Chr. seine größte Bedeutung erlangt. Besuch der Karatay-Medrese; Gang über den Zitadellen Hügel, unter dem die antike Stadt begraben liegt und zur Alaeddin-Moschee. Im Anschluss gemeinsamer Besuch der Paulus-Kirche und Gespräch mit den dortigen Ordensschwestern über die Situation der Christen in der Türkei. Hotelbezug für eine Nacht. Abendessen im Hotel.
*Eventuelle Möglichkeit für einen Gottesdienst!

5.Tag Unterirdische Städte der frühen Christen
Besuch im Kloster der Tanzenden Derwische (Mevlana-Museum). Der Mystiker kam am Anfang des 13.Jh. nach Konya, während der höchsten Blütezeit der Stadt. Anschließend Fahrt nach Sultanhanı und Besuch der seldschukischen Karawanserei, wo sich einst die wichtigsten Handelswege kreuzten und viele Händler eine sichere Unterkunft in dieser Hochebene fanden. Weiterfahrt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet zur Besichtigung der berühmten unterirdischen Stadt Derinkuyu. Eine 8-stöckige Stadt, die während Belagerungszeiten als Fluchtort für die frühen christlichen Gemeinden diente. Im Gebiet von Kappadokien befinden sich etwa 500 solcher unterirdischen Städte, die z.T. mit einem Tunnelsystem untereinander verbunden sind. Weiterfahrt zum Zentrum von Kappadokien und Zimmerbezug für drei Nächte. Abendessen im Hotel.

6.Tag UNESCO – Weltkulturerbe Kappadokien
Kappadokien entwickelte sich im 3./4. Jh. zum Zentrum christlicher Theologie. Mehrere bedeutende Kirchenlehrer der orthodoxen christlichen Kirche stammten aus Kappadokien: Basileios der Große, sein jüngerer Bruder Gregor von Nyssa sowie Gregor von Nazianz.
Besichtigung des großen Openair Museum Göreme, bekannt für seine gut erhaltenen zahlreichen Höhlenkirchen und deren biblischen Malereien. Anschließend beginnt eine angenehme Wanderung durch das Rosen-Tal bis zum bäuerlich geprägten Ort Cavusin (Gehzeit ca. 2 Std.). Hier Besuch der Felsenbasilika „St. Johannes der Täufer“. Diese Kirche ist vermutlich die älteste Kirche des Göremegebietes. Im Anschluss Besuch der spektakulären Feenkamine in Pasabag und Develi Tal . Anschließend kurze Fahrt nach Ürgüp. Besuch des durch besonders schöne Herrenhäuser aus der osmanischen Zeit geprägten Zentrums der Stadt. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.
*Eventuelle Möglichkeit für einen Gottesdienst!

7.Tag Feenkamine und Felsenkirchen
Eingebettet in die Weiten des zentralanatolischen Hochlandes, bietet diese Region eine Fülle großartiger Landschafts- und Kulturerlebnisse. Die faszinierende und fast märchenhaft anmutende Tuffkegellandschaft entstand im Laufe der Jahrtausende durch Erosion von vulkanischen Ablagerungen. Bedingt durch seine einzigartige Topographie wurde es schon vor Jahrtausenden ein sehr frühes Siedlungsgebiet der Menschheit.
Fahrt nach Ortahisar, ein mächtiger ausgehöhlter Felsen. Die Burg von Ortahisar diente sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken. Im Ort sind die charakteristischen Beispiele kappadokischer Profanarchitektur zu sehen. Eine weitere Besonderheit sind die in fast allen Abhängen der Täler eingehauenen Höhlen, die wegen ihrer kühlen Temperaturen für die in der Gegend geernteten Kartoffeln und Äpfel sowie für die aus Antalya kommenden Apfelsinen und Zitronen als Lagerräume dienen. Im Anschluss Fahrt zum verlassenen Dorf Zelve, Besuch der Moschee, der Mühle und der Kirchen. Anschließend Besuch der malerischen Töpferstadt Avanos. Abendessen und Übernachtung im gleichen Hotel.

8.Tag Abreise
Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von Kappadokien.

Auf den Spuren des Apostels Paulus

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