Auf den Spuren der christlichen Wurzeln in Kleinasien

Auf den Spuren der christlichen Wurzeln in Kleinasien

Auf den Spuren der christlichen Wurzeln in Kleinasien

Auf den Spuren der christlichen Wurzeln in Kleinasien

Istanbul, das frühere Byzanz und einstige Konstantinopel an der Nahtstelle von Europa und Asien, trägt offen die Spuren seiner langen, abwechslungsreichen Geschichte. Über die Lehre der Kirche und das Leben der Christen berieten Konzile: Die sieben ökumenischen Konzile fanden in Kleinasien statt. Eine Reise „Auf den Spuren der christlichen Wurzeln in Kleinasien“ führt zu den Quellen des Urchristentums. Die Beschäftigung mit der Apostelgeschichte, den Paulusbriefen und der Offenbarung des Johannes an Ort und Stelle bringt ein neues Verständnis für die Anfänge des christlichen Glaubens.

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Istanbul-Sultan

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Pergamon

Pamukkale

Milet

Ephesus

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Auf den Spuren der christlichen Wurzeln in Kleinasien

1. Tag Anreise
Flug vom Heimatflughafen nach Istanbul. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Thales-Tour Reiseführer. Während des Transfers gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der Weltstadt am Bosporus. Fahrt zum Zentrum und Zimmerbezug im ausgewählten Hotel für zwei Nächte.

2.Tag Istanbul gestern und heute
Besichtigungen in der Altstadt: Besuch des im Jahre 333 von Konstantin d. Gr. vollendeten Hippodroms, des einzigen Ortes, an dem Volk und Herrscher zusammentrafen. Unter den Denkmälern, die das Hippodrom heute ausschmücken, ist, neben dem Obelisken Thutmosis’ III., der Schlangensäule und dem gemauerten Obelisken, auch der von Kaiser Wilhelm II. gestiftete Deutsche Brunnen (Alman Cesmesi) beachtenswert. Weitere Besichtigungen des Tages: die Sultan Ahmet Moschee (auch Blaue Moschee genannt) und die Hagia Sophia, die unter Kaiser Konstantin d.Gr. 326 geweiht und nach zweimaliger Zerstörung im Auftrag von Kaiser Justinian in der heutigen vergrößerten Form wiedererrichtet wurde. Dieses 1500 Jahre alte Bauwerk stellt eine der genialsten Raumschöpfungen der Weltarchitektur dar.
Im Anschluss Besuch des Chora-Klosters (gegründet im 6.-7.Jh.). Es ist eines der bedeutendsten Denkmäler der byzantinischen Kunst. Der meisterhafte Mosaikschmuck der Kirche ist der größte aus Byzanz erhaltene Zyklus. Anschließend Fahrt entlang der byzantinischen Stadtmauern; die so genannten Landmauern ragen auf einer Länge von
fast 6,7 km mit insgesamt 178 Türmen und 9 Toren empor. Danach Besuch des Ägyptischen Gewürzmarktes.

3.Tag Nikomedia & Stadt der Konzilen; Nicäa
Fahrt über die Hängebrücke auf dem Bosporus zur asiatischen Seite der Stadt Istanbul. Weiterfahrt entlang an Marmara Meer nach Izmit. Die Heilige Barbara soll am Ende des 3.Jahrhunderts in Nikomedia, heute Izmit, gelebt haben. Sie ist eine der Vierzehn Nothelfer und Schutzheilige der Bergleute, Geologen, Glöckner, Architekten, Artilleristen, Feuerwerker und Gefangenen. Nach einer Stadtrundfahrt im Zentrum der geschichtsträchtigen Stadt Weiterfahrt nach Iznik, dem antiken Nicäa. Besichtigungen in der geschichtsträchtigen Stadt: die Hagia Sophia, Yesil Camii und die Ruinen des römischen Theaters. Im Anschluss führt die Fahrt weiter zum Zentrum von Bursa, dem antiken Prusia, einst Hauptstadt des Osmanischen Reiches: Ulu Camii und Grüne Moschee. Hotelbezug für eine Nacht.

4.Tag Städte der Offenbarung
Nach dem Frühstück Fahrt nach Bergama, dem antiken Pergamon. Einst Hauptstadt des Pergamenischen Reiches, das, um 280 v. Chr. von Philetairos gegründet, unter König Eumenes II. (197-160 v. Chr.) eines der mächtigsten Reiche Kleinasiens war. Besichtigungen: Akropolis mit Resten der Königspaläste, Tempel und Bibliothek, hellenistisches Theater, Fundament des Zeusaltars und Rote Halle(von außen). Im Anschluss Weiterfahrt nach Dikili. Zimmerbezug im ausgewählten Hotel für zwei Nächte.

5.Tag Smyrna
Pamukkale bietet dem Anreisenden ein seltsames, ja fantastisches Bild: Am 100 m hohen Steilufer des antiken Lykos-Flusses zeichnet sich ein breites weißes Gebilde ab, das sich beim Näherkommen in Hunderte von weißen Trögen und Becken auflöst, die schwalbennestartig an der Wand hängen. Sie haben sich in Jahrtausenden aus den Kalkablagerungen des Thermalwassers gebildet, das über den Hang hinabrieselt. Besichtigung von Hierapolis, der weitläufigen, bis in spätbyzantinische Zeit besiedelten antiken Stadt mit Theater, Thermen, Stadttor, der vielgestaltigsten Nekropole ganz Kleinasiens und dem Märtyrergrab von heiligen Philippus. Bis vor kurzem wurde angenommen, dass es hierbei sich um das Grab des Armenpflegers handelte und nicht um den Apostel Philippus. Jedoch kürzlich veröffentlichte eine internationale Archäologen Gruppe das Grab des Apostels in Hierapolis gefunden zu haben. Zu Recht wurde Pamukkale von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Im Anschluss kurze Fahrt zur antiken Stadt Laodizea, die durch Antiochos 2. nach seiner Gemahlin benannt wurde. Einer der ältesten christlichen Gemeinden existierte einst in dieser Stadt. Kürzlich wurde hier auch eine der ältesten Kirchen der Welt ausgegraben. Dieses Ereignis erregte sowohl unter den Archäologen als auch unter den Theologen ein großes Interesse. Nach ausführlicher Besichtigung der Ruinen Fahrt zur Provinzhauptstadt Denizli. Stadtrundfahrt mit Besuch einer Moschee und Gesprächsmöglichkeit mit den Einheimischen. Im Anschluss Rückfahrt nach Pamukkale. Übernachtung im gleichen Thermal-Hotel.

6.Tag Abschiedsrede des Paulus in Milet
Fahrt durch das fruchtbare Tal des großen Mäander-Flusses, vorbei an endlosen Feigen- und Zitrusplantagen bis nach Milet, dem Ort der Abschiedsrede des Paulus vor den Ältesten aus Ephesus (Apg. 20, 17-35): Die antike Stadt Milet war einst Heimat berühmter Persönlichkeiten und die Wiege abendländischer Philosophie. Hier wirkte Thales von Milet, sowie Hippodamos und viele andere. Theater, Marktviertel mit Delphinion, Faustina-Thermen. Weiterfahrt zur antiken Orakelstätte Didyma, deren Apollontempel eines der eindrucksvollsten Bauwerke der ionischen Westküste war. Anschließend Weiterfahrt nach Kusadasi und Hotelbezug für zwei Nächte.

7.Tag Das Wirken des Apostels Paulus in der Stadt der Artemis
Fahrt durch das Mäander-Tal weiter bis nach Selçuk. Umfangreiche Besichtigung des hellenistisch-römischen Ephesus. Mit Agorai, öffentlichen Gebäuden, Celsus-Bibliothek, Marmor- und Kuretenstraße, Gymnasion; Theater, in dem sich die Silberschmiede gegen Paulus versammelt hatten (Apg 19). Besuch der Marienkirche, in der im Jahr 431 n.Chr. das dritte ökumenische Konzil stattfand. In dieser Stadt hatte der Apostel Paulus die christliche Lehre verkündet und viele Anhänger gefunden. Stätte des einst als Weltwunder gefeierten Artemistempels befindet sich in unmittelbarer Nähe. Anschließend Gang über den Ayasoluk-Hügel zur Johanneskirche. Im Anschluss Rückfahrt nach Kusadasi. Übernachtung im gleichen Hotel.

8.Tag Heimreise
Heute heißt es Abschiednehmen von der Türkei. Transfer zum Flughafen von Izmir und Rückflug.

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